Als Begegnungszentrum sind wir aktiv in einer Vielzahl von Bündnissen, die sich für Toleranz, Vielfalt und Miteinander aussprechen. Eines davon ist hamburgasyl – AG kirchliche Flüchtlingsarbeit, wo wir Kontakt zu „Glückstadt ohne Abschiebehaft“ bekamen. Die Gruppe unterstützt die Gefangenen in der Abschiebehafteinrichtung Glückstadt (wikipedia).
Am Donnerstag, den 15. Oktober haben wir sie eingeladen uns von ihrer Arbeit und den Zuständen vor Ort zu berichten.
Zur Veranstaltung schrieben sie uns: „Insbesondere nach den letzten Wahlen sind viele Menschen entsetzt von den migrationspolitischen Vorstellungen der rechtsextremen AfD. Zeitgleich werden in deutschen Abschiebeknästen – ganz ohne deren Zutun – Menschen unglaublich würde- und rücksichtslos behandelt. Die Praxis der Abschiebehaft stützt sich dabei auf die Zustimmung einer ganz großen Koalition.
Das Abschiebegefängnis in Glückstadt wurde 2021 eröffnet. Hier werden Menschen aus Hamburg, Schleswig-Holstein und Mecklenburg-Vorpommern eingesperrt. Die Kampagne „Kein Abschiebeknast in Glückstadt und anderswo“ arbeitet zusammen mit der „Besuchsgruppe für Menschen in Abschiebehaft, Glückstadt“ und organisiert Protest gegen das Gefängnis.
Infos zur Kampagne: https://glueckstadtohneabschiebehaft.nublogs.org/infos-material/, https://www.instagram.com/glueckstadt_ohne_abschiebehaft/“
Wir freuen uns auf einen spannenden Abend hier bei uns in der Alten Villa.



